Paternoster

(1) Paternoster, das [lat. pater noster = unser Vater; Anfangsworte des Gebets (Matth. 6,9)]: Vaterunser

(2) Paternoster, der [kurz für: Paternosterwerk, meist Bez. für ein Wasserhebewerk mit einer endlosen Kette ; nach den aneinandergereihten Perlen der Paternosterschnur ( = älter für „Rosenkranz“)]: Aufzug mit mehreren vorne offenen Kabinen, die ständig in der gleichen Richtung umlaufen

Quelle: Duden, Deutsches Universalwörterbuch A-Z, 2. Ausgabe, 1989

 

Pest, die

Pest, die [lat. pestis, H. u.] epidemisch auftretende, mit hohem Fieber u. eitrigen Entzündungen verbundene ansteckende Krankheit, die oft tödlich verläuft: die P. bricht aus, geht um, herrscht, wütet; er hatte die P.; an der P. sterben, jmdn., etw. wie die P. (ugs. emotional, überaus, sehr9 meinden, fürchten, hassen…“

Quelle: Duden, Deutsches Universalwörterbuch A-Z, 2. Auflage, Dudenverlag Mannheim/Leipzig/Wien/Zurück, 1989

Pest Sf std. (14. Jh., Form 16.Jh.). Wie in anderen europäischen Sprachen; zuvor mhd. pestilenz, pestilencia. m./f. Entlehnt aus l. pestilentia, das auf  l. pestis ‚Seuche, Unglück‘ zurückgeht.“

Quelle: Kluge, Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache, 24. Auflage, Walter de Gruyter, Berlin/New York, 2002

 

Pianoforte

„Pianoforte [italien. ‚leise-laut‘], Kurzform Piano, ein Klavier, dessen Saiten mit sogleich zurückfallenden Hämmerchen angeschlagen werden. Der Name besagt, daß das Instrument je nach Anschlag in verschiedenen Lautstärken gespielt werden kann.“

Meyers Taschenlexikon Musik in 3 Bänden, Bibliographisches Institut, Mannheim, 1984

Poesiealbum

Poesiealbum, das

„(bes. bei Kindern und jungen Mädchen) Album, in das Freunde zur Erinnerung Verse u. Sprüche schreiben“

Quelle: Duden, Deutsches Universalwörterbuch A-Z, 2. Ausgabe, 1989

Polylux

Tageslichtprojektor, auch neudenglisch „Overheadprojektor“ genannt.

Das Wort stammt aus der ehemaligen DDR.  Der Polylux war aus Schulen nicht wegzudenken und war neben der Tafel ein wichtiges Unterrichtsmittel, das zur Projektion von Folien eingesetzt wurde.

Auszug aus dem Eintrag in Wikipedia zum Polylux (Stand 11.02.2013): 

„Das Wort Polylux (aus dem Griechischen und Lateinischen: „viel Licht“) erfand Erich Schöpe, Diplom-Physiker und ehemaliger Entwicklungsleiter des Polylux-Herstellers. Heute besitzt es zum einen als typisches DDR-Wort Kultstatus und ist zum anderen im aktuellen Sprachgebrauch in den Neuen Bundesländern noch weit verbreitet.“